Sollte man 'HIT' als Training mal ausprobieren?

HIT - High Intensity Training mit dem Isokinator
  • KT10069
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Info: "Sollte man 'HIT' als Training mal ausprobieren?"

Entscheiden Sie selbst:

High-Intensity-Training (HIT) mit dem Isokinator mit ganz leicht abgewandelten Übungen.

Das in letzter Zeit diskutierte High-Intensity-Training (HIT) lässt sich mit einer Isokinator-Maschine ebenfalls praktizieren, da sie ohnehin ähnlich funktioniert. Es geht nämlich bei beiden Verfahren darum, mit hoch intensiven und kurzen Belastungen für den arbeitenden Muskel einen "Wachstumsreiz zu setzen". Dieser Reiz entsteht, wenn 10 Bewegungswiederholungen zuletzt nur noch zum Teil gelingen (Genau richtig!).

Die beiden 2-Sekunden-Bewegungen des Isokinators pro Hin- und Rückbewegung müssten für das HIT-Verfahren lediglich auf 3 Sekunden ausgedehnt und an ihrem oberen Umkehrpunkt eine Sekunde gehalten werden.

Ein einziger Satz von 10 solcher Wiederholungen (sog. "Ein-Satz-Training") kann dann genügen, um den begehrten Trainingseffekt des momentanen Muskelversagens zu erreichen. Jeder Besitzer eines Isokinators kann ausprobieren, welcher Sekundeneinsatz für ihn erfolgreicher ist. Die Sportwissenschaft ist sich darüber noch gar nicht einig. Zwei Wissenschaftler favorisieren das Ein-Satz-Training (die Professoren Pollock u. Phillip) und zwei andere (die Professoren Schmidtbleicher u. Schlumberger, 1999) bezeichnen dagegen das Mehr-Satz-Training als überlegen. Wenn Sie jedoch das Ein-Satz-Training einmal testen wollen, gehen Sie einfach nach den Punkten 1 bis 4 der folgenden Schrittliste vor: 

So sieht die Praxis aus:

1.) Suchen Sie zunächst eine Muskelgruppe aus, mit der Sie das HIT-Training testen wollen. Empfohlen wird die Übung M1A (Seite 4 der Trainingsanleitung).

2.) Stellen Sie Ihren gewünschten Widerstand am Isokinator ein, fassen Sie in die kurzen Griffschlaufen und bauen Sie einen Kraftblock auf (d.h.: Sie nehmen das Gerät auf Dauerzug).

3.) Trainieren Sie die Bewegungen, die in der Anleitung beschrieben sind, üben Sie jedoch nicht mit 2 Sekunden pro Bewegungstrecke, sondern mit 3 Sekunden. Der kurze Halt von einer Sekunde in der oberen Position ergibt sich eigentlich von selbst.

4.) Atmen Sie bis zu jeder Bewegungsmitte ein und bis zum Endpunkt jeder Bewegung aus. Üben Sie das vielleicht erst einmal ohne Widerstand (mit dem Kilo-Regulator auf der STAND BY-Linie).

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21.09.2016

HIT vs Dreisatztraining?

Beim Ausprobieren des HIT-Prinzips mit dem Isokinator (größeres Zeitfenster beim Bewegungsablauf) erinnerte ich mich unweigerlich an Koelbel's "Sägezahntechnik". Wenn ich also die gesamte Bewegungsstrecke plus Rückkehr zum Ausgangspunkt in wechselnde Teilbewegungen (Sägezahn) aufteile, erzeuge ich eine deutlich schnellere Auslastung der beteiligten Muskeln und damit früheres Muskelversagen.

Damit verbinde ich quasi das Einsatz- (HIT) mit dem Mehrsatzprinzip (Gesamtbewegung 'aufgeteilt' in Teilbewegungen).

Also mehr als einen Satz a' 10 Wiederholungen (oft gerade mal 6-7 Wiederholungen bis zur Muskelermüdung) habe ich bei Anwendung dieser Technik pro Übung nicht geschafft und war nach dem Workout so 'ausgepowert' und aufgepumpt, wie lange nicht mehr.

Wer das mal ausprobieren will, viel Spass!

Auch die Meinung der Koelbelfamily dazu würde mich interessieren.

Weiterhin besten Erfolg und "GUT ZUG" wünscht

Reverend

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