Gert F. Koelbel: Wenn der Arzt sagt 'Machen Sie doch mal eine Rumpfbeuge'

Gert F. Koelbel: Wenn der Arzt sagt 'Machen Sie doch mal eine Rumpfbeuge'
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Kennen Sie diese Aufforderung im Sprechzimmer eines Arztes oder bei einem Erstgespräch im Fitness-Studio oder im Verein? Falsch war und ist hier die Aufforderung, eine Rumpfbeuge mit geraden Knien zu machen und zu versuchen, mit den Fingerspitzen die Zehen zu erreichen. Und wer das nicht schafft, hat eben keine elastische Wirbelsäule und galt sicher auch in der Schule schon als unsportlich und ungelenkig. Aber stimmt das eigentlich? Nein, doch diese Einschätzung ist schon seit Jahrzehnten absolut falsch und wurde nie geändert.

Die Koelbel-Trainingsforschung hält solche Ermittlungen des Beugungswinkels zwischen Rumpf und Füßen für untauglich. Sie entdeckte vielmehr, dass die erwünschte Beugung nicht durch eine ungelenke Wirbelsäule verhindert wird, sondern durch zwei starke Sehnenbündel auf der Rückseite des Kniegelenks. Diese Kniesehnen fühlt man bei Rumpfbeugungen sogar als regelrechte Bremsen, welche die letzten 20 oder 30 Bewegungs-Zentimeter zwischen Fingerspitzen und Zehen einfach nicht zulassen.

Nun gut, dann muss man eben solche Sehnen umgehen, wenn man die Eigenelastizität der Wirbelsäule testen will. Aber wie?

Es ist ganz einfach: Man lege sich dazu auf den Rücken und ziehe die Oberschenkel mit angelegten Unterschenkeln bis auf die Bauchdecke oder gar die Knie bis ans Kinn. Gern auch mit Unterstützung der Hände, solange die Bauchmuskeln noch nicht richtig ausgebildet sind. Nur so zeigt sich schnell die eigentliche Beugungsfähigkeit der Wirbelsäule. Ist ein großer Bauchumfang (noch) im Wege, zieht man die Oberschenkel seitlich am Bauch vorbei. Man kann sich aber auch mit Knien und Ellenbogen auf dem Boden stützen und den Rücken beugen, bis sich Bauch und Oberschenkel berühren.

Verursachen Beugungen solcher Art leichte Schmerzen, sind Rücken und Bauch noch zu schwach oder es kann sich um eine vorübergehende Gefügestörung der Wirbelkörper untereinander handeln, die man aber dennoch einem Chiropraktiker vorstellen sollte.

Weil die Wirbelsäule sehr wichtig für die Gesundheit ist, hat die Koelbel-Trainingsforschung ein Wirbelsäulentraining in die Isokinator-Übungen automatisch mit einbezogen. Während der Übungen mit der Maschine kommt es deshalb für die Wirbelsäule zu Beugungen nach vorne (Flexion), Streckungen nach hinten (Extension), Seitenneigungen (Lateralflexion) und Drehbewegungen (Rotation). Das bekommt auch den Bandscheiben gut, denn ihre Knorpelmasse wird so durch die schwammähnlichen Druck- und Sogeffekte besser ernährt und kann sich regenerieren.

Thema: Wissen
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