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Die geheime Wahrheit über Faszientraining

Die von innen kommende Problemlösung ist sehr effektiv ...

Faszien sind 1-2 mm dünne, aber reißfeste und milchig-weiße Häute, die unsere Muskeln im Normalfall voll anliegend umschließen und auch voneinander abgrenzen. Sicher haben Sie solche Häute schon einmal gesehen. Zum Beispiel an einem rohen Stück Fleisch bei der Zubereitung eines Steaks. Räumlich trennende und stabilisierende Bindegewebe gibt es aber auch in der Pflanzenwelt. Zum Beispiel in Orangen oder Grapefruits. Im Grunde gibt es kein Leben ohne diese "Innenausstattung" mit umhüllenden Faszien von straffer Elastizität.

Sitzen die Faszien aber nur locker um die Muskeln herum, müssten sie gestrafft werden. Dass funktioniert jedoch nicht, denn Faszien lassen sich nicht straffen. Da muss man schon umgekehrt denken: Der mit Faszien umkleidete Muskel ist nämlich durch Nichtgebrauch geschrumpft und deshalb von seiner Faszien-Haut nur locker umkleidet. Baut man aber den Muskel mit Krafttraining wieder auf, ist alles wieder straff-elastisch miteinander verbunden.

Menschen über 40 oder 60 vermuten oft völlig falsch, dass sie für ein Training ihrer Kraft "zu alt" wären. Dabei schenkte uns Mutter Natur eine Muskulatur, die sich alle 15 Jahre erneuert und bis ins hohe Alter trainierbar bleibt. Selbst mit 90 erlebt man 100% Kraftzuwachs (vgl. Prof. Dr. med. J. Weineck in SPORTBIOLOGIE 10, 2010, 555 ff): Deshalb noch einmal etwas deutlicher: Zu jedem Zeitpunkt im Leben ist die Kraft trainierbar. Dadurch können sich auch Muskeln und Faszien wieder straffer verbinden

Einige Millimeter mehr Muskelmasse genügen oft schon

Die von innen kommende Problemlösung einer Muskelstärkung innerhalb der Faszien ist sehr effektiv. Die oft schmerzhafte Anwendung einer Faszien-Rolle von außen bringt jedoch keine Muskeln. Die Faszien sind also auf ein kraftbezogenes Training angewiesen. Dabei übernehmen die Bewegungen des Muskels auch noch eine flächenanliegende Massage der gesamten Faszie von innen.

Die Koelbel-Trainingsforschung entdeckte die unstabilen Verbindungen zwischen Muskeln und Faszien auch als Haupt-Ursache der Sturzverletzungen im höheren Alter. Nicht aber bei Menschen, die ein gesundheitsförderndes Kraft-Training betreiben. Genaue Analysen haben nämlich ergeben, dass allein schon die Zehen bei leichter Schwächung der beteiligten Beinmuskeln um einige Millimeter durchhängen und auf sichtbare Stolpererhöhungen nicht mehr "wie von selbst" reagieren und sich noch rechtzeitig anheben. All das lässt sich jedoch durch die Kräftigung der Muskulatur wieder normalisieren.

Faszientraining - 2 Bestätigungen der Sportwissenschaft:

Prof. Dr. med. Werner Klingler, der im Labor der Universität Ulm Faszien untersucht, bestätigt ebenfalls, "dass man das Training von Muskulatur und Faszien nicht voneinander trennen kann".

"Das Bindegewebe (Faszien) benötigt kein eigenes Trainingsprogramm", sagt auch Professor Dr. med. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln. "Wir funktionieren als ganzes System und nicht nur als Faszie." Auch "Faszien-Fitnesskurse" seien nur alter Wein in neuen Schläuchen. Es gehe darum, den ganzen Körper zu trainieren und nicht nur einen speziellen Teil.

Deshalb geht es der modernen Trainingsforschung darum, mit einem speziellen Krafttraining zu Hause letztlich den ganzen Muskel samt seinen Faszien zu trainieren. Wer dazu einfach seine sieben Haupt-Muskelgruppen an jedem 2. Tag 25 Minuten auf Kraft trainiert, hat damit auch schon alles für seine Faszien getan. Er braucht dafür kein Extra-Training. Wer sich aber nur gleitend auf eine Faszien-Rolle legt, lässt die dazugehörige Muskulatur sogar bewusst beiseite.

Auch in USA und Kanada wurde die Rollenmassage getestet

In den USA haben Sportwissenschaftler versucht, positive Effekte einer Rollenmassage auf sportliche Leistungen nachzuweisen. An 26 Studenten wurde untersucht, um wieviel höher sie nach einer solchen Faszien-Massage springen konnten. Deren Leistungen hatten sich jedoch nicht verbessert.

Auch in einer kanadischen Studie massierten sich 17 Teilnehmer vor und nach Kraftübungen mit der Faszien-Rolle. Die Forscher verglichen dabei die Leistungen der unteren Rückenmuskulatur und der Oberschenkelmuskeln. Durch die Rollenmassage hatte sich ebenfalls nichts verändert (Quelle: DIE WELT, 11.05.2015).

Fazit: So neu ist geheime Wahrheit über Faszientraining also nicht. Zumal so eine passive Massage viel Zeit in Anspruch nimmt. Mancher Verkäufer solcher Massage-Rollen wirbt damit, dass eine Anwendung jeden Tag mind. 30 Minuten lang erfolgen sollte. Dann könnte man in 9-10 Monaten erste Verbesserungen bemerken. Wem das zu lange dauert, kann seine Muskeln, wie oben beschrieben, aktiv arbeiten lassen und erledigt diese Massage ganz bequem nebenbei. Es ist schon erstaunlich, wie viele Menschen "rollern", obwohl sie im Grunde nur die Muskeln vernachlässigt haben ...

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