Verdickung und Neubildung von Muskelfasern durch isokinetisches Training

Das isokinetische (nicht "isometrische") Krafttraining mit einem Isokinator kann die Muskulatur gleich auf zwei Wegen ausbilden:

1.) Vorhandene Muskelfasern werden dabei verdickt: Hypertrophie

2.) Zusätzlich werden neue Muskelfasern gebildet: Hyperplasie

3.) Exzentrische (bremsende) Trainingsreize verdoppeln die Erfolge

Die Hyperplasie erkannte man erst bei neueren sportwissenschaftlichen Untersuchungen. Sie wurde vor 15 Jahren sogar noch bestritten. Diese Neubildung von Muskelfasern hat einen Auslöser: Es sind konzentrierte körperliche Übungen in der Nähe zur Maximalleistung auch an den Umkehrpunkten von Bewegungen, z.B. durch das Training mit einem Isokinator. Das Training aktiviert auch die Entstehung von Satellitenzellen, die in der Lage sind, neue Muskelfaserzellen zu bilden. Mal scheint dabei die Verdickung, mal die Neubildung von Muskelfasern voranzugehen (vgl.: Prof. Weineck und Kollegen, Sportbiologie 9, 2004, 275-277)

Nur für den Isokinator gilt:

Der starke Anstieg an Kraft und Muskelsubstanz erklärt sich auch durch das einbezogene exzentrische Training. Es kommt automatisch zustande, wenn ein Muskel für den anderen einen Bremswiderstand "bei aufgezwungener Bewegung" erzeugen muss - ein zusätzlicher Trainings-Effekt, der selbst bei den größten Trainingsmaschinen unbekannt ist (vgl. Professoren Ho, Tamaki, Antonio/Gonyea, Darr/Schultz, Jennische/ Hansson und Giddings in Sportbiologie 9, 2004, 277).


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